Franz Hinterreiter
Meine Computergraphiken sind motiviert durch mein Interesse an Formen, Mustern, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Mathematik. Hier spielen Parkettierungen und in der Realität unmöglich 3D-Objekte und Fraktale eine große Rolle.
1995 durch ein Buch von Willy Benz dem europäischen „SUISEKI-Guru“ fasziniert begann ich mich mit Suiseki (Sui = Wasser, Seki = Stein) zu beschäftigen. Die alten Chinesen stellten schon vor zweitausend Jahren Miniaturlandschaften aus Pflanzen, Steinen und Wasser ins „Wohnzimmer“ um die Natur ins innere zu tragen, (Ähnlich unseren Blumentöpfen, wenngleich auch viel subtiler) Die Japaner haben diese Tradition im 6. Jahrhundert nach Japan geholt und wie alles immer weiter abstrahiert, nach dem japanischen Motto „weniger ist mehr“ bis nur mehr der Holzsockel der das Wasser symbolisiert mit dem Stein übrig blieb. Mich fasziniert dabei nicht nur das Suchen und Finden der Steine mit ihren Gesichtern, Farben und Formen, sondern auch deren Interpretation und Präsentation als Kunstwerke der Natur im Sinne eines Richard Rosenblums, die durch mich nur einen bescheidenen „Rahmen“ aus Holz erhalten und sonst in ihrer Jahrmillionen alten Erscheinungsbild, ihrer nahezu fühlbaren Unvergänglichkeit, anderen zugänglich gemacht werden sollen.
gallery4art
